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Herzlich Willkommen

Pumamaqui e.V. ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein und besteht seit April/Mai 2005. Die Idee, ihn zu gründen kam mir, nachdem ich mich nach dem Abitur entschieden hatte, für neun Monate nach Südamerika zu gehen und dort ein bisschen zu arbeiten und viel zu reisen. Es fiel mir jedoch auf, dass es extrem schwierig war, Informationen über Freiwilligenarbeit zu bekommen, und wenn man nach einiger Suche im Internet doch einmal auf ein Projekt gestoßen war, war dieses jedoch mit unerschwinglichen Gebühren belegt oder man musste mit zwei Jahren Vorlauf und 20 Empfehlungen bewerben.

Ich bin dann mit sehr wenig Organisation und sehr viel Chaos schließlich doch gestartet, was meine Eltern und Freunde nicht unbedingt dazu veranlasst hat, mich gern gehen zu lassen. Auch wenn ich mich daran zurückerinnere, wie mein Herz im Flugzeug gerast ist, weil ich so gar nicht wusste, was auf mich zukommt wird mir heute noch ganz anders. Als ich einmal dort war hat es nicht lange gedauert, bis ich mich an den südamerikanischen Lebensstil gewöhnt hatte und auch die Möglichkeit fand, als Freiwillige in der Stiftung Jatun Sacha zu arbeiten. Die Arbeit dort hat mir so gut gefallen, dass ich mein geplantes Reisen ganz gestrichen habe und auch meinen Aufenthalt verlängert habe, insgesamt habe ich über zehn Monate dort gearbeitet, die meiste Zeit davon in Guandera.

Während meiner Zeit dort ist mir klar geworden, wie wichtig es besonders heute ist, solche Projekte zu unterstützen, da uns in der „westlichen Welt“ gar nicht mehr klar ist, in welchen Dimensionen ein Großteil der Erdbevölkerung mit Problemen zu tun hat. Auch haben wir jetzt die letzte Chance, viele Ökosysteme noch vor der Vernichtung zu schützen, warten wir noch länger gibt es keinen Weg mehr zurück.

Als ich dann schließlich nach über einem Jahr nach Deutschland zurück kam und von meinen Erfahrungen erzählt habe, haben mir viele meiner ehemaligen Mitschüler oder auch Leute, die jetzt mit mir studieren gesagt, dass sie nach dem Abi auch gerne mal so etwas gemacht hätten, und mich sehr um meine Erfahrung beneiden. Auch habe ich mich zusehends nutzlos gefühlt, weil ich das Gefühl hatte, ich helfe meinen Freunden in Südamerika nicht mehr und ändere nichts.

Nach einiger Zeit hat mich dann der Direktor von Jatun Sacha gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihnen zu helfen den „deutschen Markt“ zu erschließen, was nämlich auch mir schon aufgefallen war, ist Realität: Kaum Deutsche arbeiten mit der Stiftung, und das anscheinend aus Mangel an Information. Und so wurde die Idee für Pumamaqui e.V. geboren.

Ich hoffe, dass der Verein durch die Bereitstellung von Basisinformationen und die Organisation der Rahmenpunkte einer Südamerikareise mehr junge Menschen dazu ermutigen kann, sich an eine Reise in solch eine fremde Kultur zu wagen und einen Teil dazuzutun, die unvergleichliche Natur dort zu schützen.

 

Pumamaqui ist übrigens Quichua und heißt Hand des Pumas. In dieser Bedeutung ist es auch der Name eines, in Südamerika weit verbreiteten Baumes aus der Familie der Araliaceae (Oreopanax mucronulatus), dessen Blätter entfernt an eine Pumatatze erinnern.

Freiwilligenarbeit 

 

  Interessiert an Freiwilligenarbeit in einem unserer Projekte - Hier gibts mehr Infos

 

Projekte

 

Wir unterstützen ausgewählte Projekte in Ecuador und Nepal

 

Aktuelles

 

 

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