Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Pumamaqui e.V. vermittelt Freiwilligenarbeit in sechs verschiedene biologische Stationen in Ecuador und Nepal. In den Stationen arbeiten die Freiwilligen an fünf Tagen in der Woche in den vorhandenen Projekten mit. Je nach Station gibt es unterschiedliche Projekte, so dass auch die Arbeitsschwerpunkte unterschiedlich gesetzt sind. Grundsätzlich steht jedoch der Schutz der Wälder im Fordergrund. Pro Woche gibt es eine geführte Wanderung sowie einen Workshop zu biologischen und sozialen Themen.

Für den Aufenthalt in den biologischen Stationen fallen Kosten für die Freiwilligen an. Oftmals bekommen wir die Frage zu hören "Warum soll ich denn zusätzlich zu meiner Arbeit auch noch Geld bezahlen?". Natürlich ist die Frage berechtigt, man muss jedoch beachten, dass die hier vorgestellten Projekte alle von Nichtregierungsorganisationen betreut werden, die finanziellen Mittel sind sehr begrenzt. Mit den Beiträgen, die die Freiwilligen leisten werden die laufenden Kosten gedeckt, teilweise werden auch Stellen von Einheimischen so finanziert.

Für das Geld bekommt man aber auch etwas geboten, Freiwilligenarbeit bedeutet eben nicht nur Arbeit. Es werden Ausflüge gemacht, man lernt über Flora und Fauna und knüpft Kontakte zu Einheimischen. Man kann die Sprache lernen und sich auf vielen Ebenen austauschen und Neues lernen. Und man ist betreut, in den Reservaten ist man eben nicht allein gelassen, sondern es gibt einen Koordinator der erklärt, gegebenenfalls übersetzt und die Freiwilligen durch die Zeit begleitet.

Für einen Aufenthalt in einer biologischen Station sollte man mindestens einen Monat einplanen. Es sind zwar auch kürzere Aufenthalte möglich, davon raten wir aber ab da die Freiwilligen dann meistens nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Projektarbeit kennenlernen. Spanischkenntnisse sind in einigen Reservaten zwingend nötig, in anderen kann man sich auch mit Englisch durchschlagen. Dann sind natürlich die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Einheimischen begrenzt.

Bei den zu erledigenden Aufgaben handelt es sich oftmals um harte, körperliche Arbeit. Es wird jedoch niemand überfordert und das Tagespensum wird immer den Möglichkeiten der Freiwilligen angepasst. Da die Durchführung vieler Projekte von äußeren Umständen abhängig ist, kann nicht garantiert werden, dass jedes Projekt immer "stattfindet". Wenn Schulferien sind, kann niemand in der Schule helfen, herrscht gerade Trockenheit ist es nicht sinnvoll, einen biologischen Gemüsegarten anzulegen. Es kann also sein, dass die Freiwilligen nur einen Ausschnitt der Bandbreite von Projekten kennenlernen können.

Man sollte sich jedoch auch klarmachen, dass es sich hier um Arbeit in einem Entwicklungsland handelt. Die Unterbringungen und die Standarts sind gut, jedoch nicht zu vergleichen mit Europa. Hier liegt jedoch auch der besondere Reiz, da man ja das andere Land etwas mehr "von innen" kennenlernt und nicht als Tourist nur an der Oberfläche kratzt.